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Promis, Rechtsstreitigkeiten und die Medien |
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Geschrieben von Michaela Schleußner
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Wednesday, 12. November 2008 |
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Für den Fall, dass es heute kracht und es sich Promis daran beteiligt, dann heißt es aber keinesfalls für die Nicht-Prominenten „auf Duckstation“ gehen – im Gegenteil, auch wenn man dadurch unter Umständen ins Medieninteresse gerät, dann heißt das noch lange nicht, dass die Medien grundsätzlich den Promis beistehen.
Letztlich wird es unter Umständen sogar so, dass man einen sehr guten Anwalt an seine Seite bekommt, auch wenn dieser weiß, dass er nicht mehrere 100 Euro berechnen kann, wie sein „Kollege“, der die Promis vertritt, aber immerhin steht auch er – wenn in den Medien über den Fall berichtet werden sollte – in gewisser Weise im Geschehen und damit in der Öffentlichkeit. Für „Ottonormalverbraucher“ genügt es aber auch in einem Rechtsstreit mit einem Promi eine ganz einfach günstige Rechtsschutzversicherung zu haben. Für den Fall, dass es sich um ein Verkehrsdelikt geht, sollte eben aber eine Verkehrsrechtsschutz integriert sein. Die Gerichtskosten sind – auch wenn man sich vor Gericht mit Promis streitet – keine anderen, als sonst auch. Für den Fall, dass man gegen eine Promi einen Rechtstreit verlieren sollte, dann muss man allerdings damit rechnen, dass dieser einen als Verlierer unter Umständen „herhöhnt“ und in der Presse mit seinem vermeintlichen Sieg angibt. Dies kann dann unter Umständen abermals zu einem Rechtsstreit führen, wobei wiederum der Promi der Beklagte sein kann. – Und wieder gibt es dann Futter für die Medien, wobei diese so manchen Rechtstreit, in den Promis verwickelt waren schon derart hoch gepuscht haben, dass die Richter letztlich anwiesen dass die Presse zum Gerichtszahl keinen Zutritt hat. |