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Norderney - stürmische Insel |
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Geschrieben von Hans Vollmer
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Friday, 21. March 2008 |
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Die Nordseeinsel Norderney bietet mit seinen vielen Ferienwohnungen
eine ideale Basis, um die See und den Wind zu beobachten. Die
Windstärke wird nach der Beaufortskala in 12 Stärken unterteilt (13 mit
der Windstärke 0). Windstärke 0 ist so gut wie nicht möglich an der
See. Windstärke 1 bedeutet ein leichter Zug eine leichte Brise, von 365
Tagen im Jahr ist diese Windstärke höchstens an 1 bis 2 Tagen zu
verzeichnen. Windstärke 2, eine sogenannte leichte Brise beschreibt den
Fahrtwind bei einer normalen Fahrradfahrt auf dem Festland nämlich 6-
11 kmh - auch diese Windstärke ist an der See äußerst selten. Die
Windstärken 3 bis 5 sind die häufigsten und auch die angenehmsten für
den Urlaub.
Der Wind kommt meist aus Nordwest, also direkt von der Nordsee -
Schadstoffe, Geruchsbelästigungen gibt es nicht. Die Einheimischen sind
die frische Brise so gewohnt, dass bei dem seltenen Südwind von
„Schietwind“ gesprochen wird - man riecht das Land und damit oft den
Dung der festländischen Bauern. Für den Besucher wird es so richtig
interessant, wenn im Herbst und Frühjahr die häufigen Windstärken 6 bis
9 (immerhin schon 89 Kmh) über die See fegen und auf die Insel treffen.
Hier kann man sich bei einem langen Strandspaziergang so richtig
auspusten lassen. Ab der Windstärke 10 wird es auch den Insulanern so
langsam ungemütlich, allerdings braucht man auf Norderney
keine große Sorge zu haben, von Dachziegeln (die werden sowieso
geklammert) oder von Ästen und Baumen getroffen zu werden (es gibt so
oft viel Wind, dass kaum noch alte Äste herabfallen können). Ab der
Windstärke 11 (ca. 100 kmh) werden die Kinder von den Eltern zur Schule
gebracht (bis 30 Kilo Lebendgewicht muss man sich stark festhalten).
Wenn es - wie im Herbst manchmal üblich - mehrere Tage hinternander
stürmt und der heult, trifft man sich umso lieber in einer der
gemütlichen Inselkneipen und hält Klönschnack beim Grog.
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