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Geschrieben von Julia Siebel
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Monday, 27. October 2008 |
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Sich dieses nachtaktive Tier als Haustier zu halten ist interessanter, als es den Anschein macht. Doch auf die richtige Pflege kommt es an!
Erst wenn die Sonne langsam untergeht und es Nacht wird, erwachen Sie. Die Rede ist nicht etwa von Vampiren oder Fledermäusen, nein – hier geht es um kleine quirlige Tierchen – Hamster! Die teilweise Mäusen zum verwechseln ähnlichen Nagetiere sind nachtaktiv und ruhen am Tag. Möchte man sich solch einen flinken Nager als Haustier halten, so lassen sie sich besonders in den späten Abendstunden oder frühen Morgenstunden beim Wühlen, Laufen oder Essen beobachten. Apropos essen... Hamster haben eine einzigartige Weise Nahrung aufzunehmen. Sie besitzen die Fähigkeit einen kleinen Vorrat anzulegen, den sie in ihren Backen zwischenspeichern können. Bei Bedarf oder Hunger kann dieser Vorrat verdaut werden. Daher auch der Begriff „hamstern“ oder „Hamsterbacke“. Beliebte Arten von Hamster sind beispielsweise der Feldhamster oder der Goldhamster. Schon nach ca. vierzig Tagen sind Hamster in der Regel geschlechtsreif. Wer sich also mehrere Hamster halten will, der darf sich also nicht über plötzlichen mehrfachen Hamsterspaß wundern! Ideale Haustiere ist diese Art der Nagetiere besonders, weil sie im Vergleich zu anderen Haustieren relativ wenig Platz benötigen und auch nicht allzu pflegeintensiv sind. Da Hamster in der Regel Einzelgänger sind, beschäftigen Sie sich auch gut alleine. Trotz dessen sollte ein Hamster aber auch nicht einfach nur ein Haustier sein, um das man sich nur bei „Gelegenheit“ kümmert. Besonders als erstes Haustier für Kinder werden Hamster oft missbraucht. Schon nach wenigen Tagen ist das Tier uninteressant und es wird sich nicht mehr gekümmert. Jedes Tier braucht seine Pflege. Berücksichtigt man diese Faktoren, kann man schon bald viel Spaß mit den kleinen Nagern haben! |