|
Wahl des DSL Anbieters - Was sollte man beachten |
|
Geschrieben von Peter Mayer
|
|
Wednesday, 11. March 2009 |
|
Das Internet wird immer beliebter und ein DSL Anschluss gehört mittlerweile zur Standardausrüstung eines modernen Haushalts. Trotzdem ist DSL noch nicht überall verfügbar und wenn, dann oftmals nur mit niedriger Bandbreite. Deshalb sollte man bei der Wahl des DSL Anbieters auf verschiedene Punkte achten.
Während analoge Telefonanschlüsse mittlerweile immer stärker auf dem Rückzug sind, erfreut sich ein Angebot der Telekommunikationsunternehmen nach wie vor einer ungebrochenen Beliebtheit – der DSL Anschluss. Während vor einigen Jahren Modem und anschließend ISDN als zukunftsweisende Technologie gefeiert wurden, hat sich in den letzten Jahren DSL zum heimlichen Favoriten vieler Verbraucher entwickelt. Angesichts der Möglichkeiten, die sich mit diesem Anschluss bieten, sicher auch nicht verwunderlich. Lassen sich doch mittels DSL Geschwindigkeiten erreichen, deren Ausmaß und Umfang vor wenigen Jahren noch als völlig unmöglich galten. Inzwischen sind 16 Mbit pro Sekunde für viele Haushalte kein Problem mehr und wer über einen modernen Kabelanschluss verfügt, kann sogar das Doppelte in Anspruch nehmen. Anhand welcher Vorgaben für´s richtige DSL entscheiden? Vor der Unterschrift gilt es aber immer, einige Überlegungen zum DSL-Anschluss anzustellen. Hier sollte sich der potenzielle Nutzer in erster Linie fragen, welchen Aufgaben der Anschluss dienen soll. Zwar ist der High-Speed Anschluss sicher verlockend. Aber für´s bloße Abrufen der E-Mails oder dem einfachen Surfen ist auch das etwas langsamere DSL durchaus geeignet. Nur wer wirklich ständig größere Datenpakete hin und her bewegt, On-Demand Videos abruft oder via Internet Radio hört, wird einen High-Speed DSL Anschluss wirklich bis an seine Grenzen belasten. Entsprechend dem eigenen Verhalten sollte also auch die Entscheidung für den DSL-Anschluss ausfallen. Zumal hier auch die Haushaltskasse ein Wörtchen mitzureden hat. Die Verfügbarkeit von DSL Bleibt als nächstes Problem noch die DSL Verfügbarkeit. Leider bleiben an dieser Stelle Einschränkungen nicht aus, da in Deutschland ein Ausbau der Breitbandnetze noch nicht überall abgeschlossen ist, weshalb einzelne Regionen immer noch andere Wege einschlagen müssen, um einen problemlosen Zugang zum Internet zu ermöglichen. Daraus ergeben sich natürlich grundlegende Probleme, wenn es um die Geschwindigkeit des DSL-Anschlusses geht. Statt den versprochenen 16.000 kbit/s müssen die Verbraucher immer wieder feststellen, dass am Ende der Leitung nur ein Bruchteil dessen ankommt, was in den bunten Prospekten versprochen wird. Niedrige Übertragungsraten Wie lässt sich aber feststellen, dass die Übertragungsgeschwindigkeit wirklich von dem Versprechen der Netzanbieter signifikant abweicht? Ganz einfach – mithilfe eines DSL-Speedtests. Dabei wird die Zeit für den Versand mehrere Datenpakete gemessen und daraus die Momentangeschwindigkeit bestimmt. Eine schnelle und auch einfache Lösung, wenn man sich als Nutzer ein Bild vom eigenen DSL-Anschluss machen will. Vor der Verwendung dieser Daten gegenüber dem eigenen Netzbetreiber wird aber dringend zur Mehrfachmessung geraten, da sich die Ergebnisse im Tagesverlauf ändern können. Und nicht immer muss der Anbieter für eine niedrige Geschwindigkeit verantwortlich sein. |