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Allgemeines über die Bügelmessschraube |
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Geschrieben von Mohamed Amin
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Friday, 19. December 2008 |
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Bekannt ist die Bügelmessschraube auch unter den Begriffen Mikrometer und auch Mikrometerschraube und fällt, wie der Messschieber auch, unter die anzeigenden Messgeräte. Die Bügelmessschraube gibt es in vielen unterschiedlichen Bauformen und für verschiedene Messaufgaben, beispielsweise als Einbaumessschraube, als Tiefenmessschraube und als Innenmessschraube.
Das Funktionsprinzip einer Bügelmessschraube ist recht einfach. Sie ist so aufgebaut, dass eine geschliffenen Messspindel mit einem genauen Messgewinde durch ein sog. Mutterngewinde geführt wird. Dabei entspricht jede Umdrehung der Messspindel einem bestimmten Maß. Für eine präzise Messung ist das Mutterngewinde mit der Anzeige fest verbunden. Bei der eigentlichen Messung bewegt sich die an der Messspindel angebrachte Skalentrommel über die Skalenanzeige. Um eine genaue Messung vornehmen zu können, darf man die Bügelmessschraube nur an der integrierten Isolierplatte anfassen. Im anderen Fall wäre die Wärme der Hand dazu in der Lage, das Messergebnis um rund 0,002 mm zu beeinflussen. Wie beim Messschieber auch, sind viele Bügelmessschrauben im Einsatz, die manuell bedient werden. Allerdings etablieren sich auch immer mehr die elektronischen Bügelmessschrauben, da man sie an einen Computer anschließen und so die Messergebnisse gleich weiterverarbeiten kann. Ein weiterer Vorteil der elektronischen Variante im Vergleich zu einer manuellen Messschraube ist, dass man hierbei die Null-Stellung an einer beliebigen Stelle einstellen kann. Ein großer Verteil des Messschraube gegenüber der Schieblehre oder dem Messschieber ist die Tatsache das Prüfling mit dem Spindel und Amboss fluchend angeordnet sind. Die Kräfte die bei einer Messung auftreten können mit, wie beim Messschieber, zu Kippfehlern führen. Auch zu einer Aufbietung des Bügels kann es nur in engen Grenzen kommen, das eine Ratsche die Messkraft begrenzt. Mohamed Amin |