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Medizin
Das CE-Kennzeichen | Das CE-Kennzeichen |
| Geschrieben von Christian Schmutterberg | |
| Friday, 6. March 2009 | |
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Die CE-Kennzeichnung steht für „Communauté Européenne“, das ist der französische Begriff für Europäische Gemeinschaft. Eingeführt wurde das Zeichen, um zu gewährleisten, dass bestimmte festgelegte Produktgruppen einem einheitlichen europäischen Standard entsprechen.
Die CE-Kennzeichnung betrifft unter anderem Messgeräte, elektrische Betriebsmittel sowie die elektromagnetische Verträglichkeit von Elektro- und Elektronikgeräten, Bauprodukte, Druckbehälter, Medizinprodukte und In-Vitro-Diagnostika, Warmwasserheizkessel, Gasverbrauchseinrichtungen, Sportboote, Aufzüge, Maschinen, Seilbahnen für den Personenverkehr, Funkanlagen und Telekommunikationsendeinrichtungen wie Telefone oder Faxgeräte. Auch Spielzeug und persönliche Schutzausrüstung unterliegen den europäischen Richtlinien für Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen, deshalb tragen zum Beispiel die Überraschungseier für Kinder, weil sie Spielzeug enthalten, und auch Sonnenbrillen das CE-Zeichen. Außerdem findet man dieses Zeichen zusätzlich noch in der technischen Dokumentation des jeweiligen Gerätes wieder. Für diese Produktgruppen gibt es Richtlinien, die europaweit gültig sind und in denen die Anforderungen bezüglich der Sicherheit festgelegt werden. Weiterhin müssen die Produkte für die menschliche Gesundheit unbedenklich sein. Diese EG-Richtlinien gelten für Produkte, die nach 1993 hergestellt wurden und die innerhalb der Europäischen Union in den Verkehr kommen. Um festzustellen, ob das Produkt den zutreffenden Richtlinien entspricht, wird ein Konformitätsbewertungsverfahren durchgeführt. Dafür ist in der Regel der Hersteller des Produkts zuständig. Danach erstellt er eine Konformitätserklärung und bringt die CE-Kennzeichnung am Produkt an. Erst dann ist es für den Handel in der Europäischen Union zugelassen. Für bestimmte Produktgruppen, zum Beispiel Medizinprodukte, darf der Hersteller die Konformitätsbewertung nicht selbst durchführen. Dafür sind die „Benannten Stellen“, meist unabhängige Institute, zuständig. Wird das Produkt von so einer „Benannten Stelle“ zertifiziert, befindet sich hinter der CE-Kennzeichnung zusätzlich noch eine Kennnummer. Für die Konformität des Produkts trägt allerdings weiterhin der Hersteller die Verantwortung. Das CE-Zeichen selbst ist ebenfalls durch ein Rastermuster genormt. Es darf nicht kleiner als fünf Millimeter sein, und muss deutlich sichtbar am Produkt angebracht werden. Vergrößerungen müssen genau den Proportionen entsprechen. Leider gibt es auch Fälschungen, daher ist es wichtig, sich die CE-Kennzeichnung genau anzusehen. |
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