Viele Menschen sind davon betroffen, sie wälzen
sich Nacht für Nacht im Bett hin und her und ersehen sich nichts mehr,
als endlich einschlafen zu können. Oder aber sich haben Probleme mit
dem Durchschlafen, das heißt, sie wachen während der Nacht öfters auf
und können dann nur wieder schlecht einschlafen. Nein, diese
Zeitgenossen sind nicht die so genannten Schlafwandler, die – wie in
manchem Film – auf Hausdächern nachts Ihr Unwesen treiben. Aber doch
kann einem manch ein solch „Schlafgestörter“ durchaus so vorkommen,
wenn er des Nachts durch die Wohnung geistert und keine Ruhe finden
kann. Was hier durchaus etwas lustig klingen mag ist für Menschen mit
Schlafstörungen die nackte, traurige und meist tägliche Realität.
Sicher
kennt ein jeder von uns hin und wieder diese Probleme, ausgelöst durch
gerade besonders stressige Zeiten, anstehende Prüfungen, einem Jetlag
oder auch aufgrund einer akut eingetretenen Verliebtheit. Für die
meisten von uns sind dies nur vorübergehende Probleme. Von
Schlafstörungen spricht man erst, wenn dieses gestörte Schlafverhalten
von dauerhafter Natur ist. Wer also jede Nacht durch die Wohnung
geistert, oder jeden Abend erst nach Stunden des Hin- und Herwälzens im
Bett zu einigen wenigen Stunden Schlaf findet, leidet unter
Schlafstörungen. Allgemein spricht man davon, dass der Mensch täglich 8
bis 9 Stunden
Schlaf
benötigt. Dies stellt aber nur einen Richtwert dar, denn einige kommen
auch mit nur 6 Stunden Schlaf hervorragend zu Recht, andere benötigen
wiederum 10 Stunden Schlaf. Wer aber an Schlafstörungen leidet hat über
Kurz oder Lang auch mit gesundheitlichen Folgen zu kämpfen. Die
Konzentrationsfähigkeit nimmt ab, die Leistungsfähigkeit sinkt, es
stellen sich Nervosität und Reizbarkeit ein. Schlimmstenfalls treten
aufgrund des mangelnden
Schlafen auch Depressionen und Halluzinationen auf.