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Albert Einstein war kein Erfinder |
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Geschrieben von Andreas Mettler
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Wednesday, 7. January 2009 |
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Nicht jeder geniale Entdecker passt auch in den Definitionsrahmen des Erfinders. So hat zum Beispiel Albert Einstein nicht wenige wissenschaftliche Entdeckungen gemacht, aber nie tatsächlich etwas erfunden.
Häufig werden geniale Menschen der Zeitgeschichte mit Erfindern gleichgesetzt. Dies ist jedoch nicht immer zutreffen, wie das Beispiel Albert Einstein zeigt. Herr Einstein war ein zugegeben genialer Physiker, der unsere Welt um so manche Entdeckung bereicherte: So bescherte und der gute Mann die Reletivitätstheorie, die uns die Zusammenhänge zwischen Raum und Zeit erklärte, die Feldtheorie, die den Magnetismus und die Phänomene Masse und Anziehungskraft zu erklären versuchte, sowie die geheimnisvolle erweiterte Feldtheorie, die Gerüchten zu Folge nach Scheitern des Philadephia Experimentes von Einstein selbst vernichtet worden war, da er meinte, die Menschheit sei noch nicht reif für ein solches Konzept. Viele Erfindungen sind heute auf die Grundlagen Einsteins zurückzuführen, doch Einstein selbst war kein Erfinder. Ein Erfinder ist ein Mensch, der nicht nur Grundlagenforschung betreibt, sondern auch dazu in der Lage ist, hieraus eine Erfindung zu entwickeln, die wiederum zu einem Produkt werden kann. Ist der Erfinder zusätzlich auch dazu in der Lage, die Grundlagen des Patentrechts, der Patentvermarktung und der Vernetzung mit Investoren zu verstehen, so spricht man von einem Erfinderprofi. Albert Einstein hingegen ist als ein Entdecker zu verstehen: Er lieferte vielen Erfindern die Grundlagen für ihre Arbeit, doch die Naturgesetze die heute mit seinem Namen in Verbindung gebracht werden, waren auch vor deren Entdeckung schon gültig. Einstein hat insofern nichts erfunden, er war lediglich der erste Mensch, der verschiedene Zusammenhänge in unserem Universum verstanden und niedergeschrieben hat. |