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Pfandleihe als kurzfristige Geldquelle |
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Geschrieben von Andreas Mettler
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Monday, 15. June 2009 |
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Schon oft hat die Verpfändung des eigenen Autos über eine kurze finanzielle Durststrecke hinweg geholfen.
Weihnachten, ein Geburtstag, der Urlaub steht vor der Tür und in der Kasse herrscht Ebbe. Ist dies für Viele nach wie vor ein Grund, die Geschenke oder das Ferienziel kleiner zu halten oder ganz wegfallen zu lassen, so gibt es immer mehr Menschen, die dem kurzfristig leeren Geldbeutel mit einem Barkredit aus dem Pfandleihhaus auf die Sprünge helfen. Waren, die meist deutlich mehr wert sind, als in der Pfandleihe dafür gegeben wird, werden für die Dauer von drei Monaten versetzt und können jederzeit wieder ausgelöst werden. Schmuck, Gemälde, Teppiche, Porzellan oder Münzen werden ebenso angenommen wie Autos, Motorräder, Boote oder Maschinen jeglicher Art. Da wird ein Fahrzeug im Wert von 100.000 Euro auf den Platz vor der Pfandleihe gefahren, der Fahrer gibt Schlüssel und Papiere ab, legt seinen Personalausweis vor und fährt in weniger als einer Stunde mit zehntausend Euro mehr in der Tasche mit dem Zug nach Hause. Auch er hat drei Monate Zeit, die zehntausend Euro mit Zinsen zurückzuzahlen, um sein Auto wieder abholen zu können. Die meisten Pfandleiher geben sogar noch eine Nachfrist von weiteren drei Monaten. Reicht auch das nicht aus, so kommt es zur Versteigerung. Hochkonjunktur haben die Pfandleihen kurz vor und etwas länger nach Weihnachten. Ob privates Haus, öffentliche Leihstelle oder Internet – Anbieter, kurz vor Heiligabend werden die meisten Kredite des ganzen Jahres ausgezahlt, die Gesamtsumme allein der privaten Häuser betrug im Jahr 2007 über 500 Millionen. Im Januar kommen dann die Jahresabrechnungen – und damit ein weiterer Auslöser für schmale Geldbeutel, dem mit einem Pfandkredit abgeholfen werden soll. |