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Bei Immobilienfinanzierung auch spätere laufende Kosten berücksichtigen
Geschrieben von Jörg Pankalla   
Thursday, 12. March 2009
Das A und O bei dem Bau oder Kauf einer Immobilie ist die richtige Planung. Viele Bauherren unterschätzen die Kosten, die mit dem Kauf und der Unterhaltung einer Immobilie verbunden sind. Wer sich für den Kauf einer Immobilie entscheidet, wägt meist die Kosten für die Finanzierung sowie die einmalig anfallenden Kaufnebenkosten wie Notar oder Makler genau ab. Häufig wird jedoch unterschätzt, dass mit einem Immobilienkauf auch laufende Kosten verbunden sind, die nicht unerheblich sind. Die Kalkulation dieser Kosten wird von Immobilienkäufern oft vernachlässigt – umso überraschter sind diese dann im Nachhinein durch die zusätzliche finanzielle Belastung, die künftig monatlich zu Buche schlägt. Es ist deshalb sehr anzuraten, sich vor dem Abschluss einer Immobilienfinanzierung mit den anfallenden laufenden Kosten auseinanderzusetzen. Vor allem im Hinblick auf die Höhe der monatlichen Darlehensrate, die bestimmt werden soll. Attraktiv ist für viele Eigentümer ein von Anfang an höherer Tilgungsanteil, damit die Immobilie schnellstmöglich abbezahlt werden kann. Da dies aber mit einer höheren finanziellen Belastung verbunden ist, sollten die laufenden Nebenkosten genau kalkuliert werden, um weiterhin einen finanziellen Spielraum gewährleisten zu können. Fortlaufende Kosten, die sich durch einen Immobilienkauf ergeben, sind typischerweise Strom, Wasser sowie Grundsteuer. Doch auch Instandhaltungskosten sollten auf alle Fälle berücksichtigt werden, vor allem dann, wenn es sich bei dem Immobilienkauf um ein älteres Objekt handelt. Hier können unter Umständen schon nach kürzerer Zeit größere Investitionen fällig werden. Eine monatliche Rücklage für Renovierungsarbeiten sollte daher möglichst großzügig eingeplant werden. Es ist aus diesem Grund auch nicht ratsam, sein gesamtes Eigenkapital in eine Finanzierung einzubringen, sondern stattdessen sich für größere, anfallende Reparaturen und Nebenkosten ein finanzielles Polster zu schaffen, das durch monatliche Rücklagen fortlaufend erhöht wird. Wer bereits im Vorfeld alle möglichen Kosten, die durch einen Immobilienerwerb verursacht werden, einplant – ganz gleich ob einmalige oder laufende Kosten – minimiert das Risiko einer überraschend zu hohen monatlichen Belastung oder einer Zahlungsunfähigkeit.
 

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