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Wie die Visitenkarte funktioniert |
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Geschrieben von Michaela Schleußner
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Sunday, 30. November 2008 |
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Jede Sache, die wir benutzen, hat seinen Sinn – mal mehr, mal weniger. Genauso ist es mit Visitenkarten. Neben einer adäquaten Gestaltung ist auch der richtige Umgang mit den kleinen Kärtchen entscheidend dafür, dass man damit auch den gewünschten Erfolg hat und letztlich die Visitenkarten auch ihre Zweck erfüllen.
Wie aber funktioniert nun der richtige Umgang mit der Visitenkarte: Zunächst einmal sollte man darauf achten, dass man seinem Gegenüber eine einwandfreie Karte überreicht. Das Knicken der Visitekarte ist (anders als es früher war, wo bestimmte Knicke in der Karte den Zweck des Besuches mitteilten) heutzutage ebenso tabu, wie auch das Aufbringen von handschriftlichen Notizen auf der Visitenkarte. Um auch unbeabsichtigte Knicke zu vermeiden, sollte man die Visitenkarten auf keinen Fall in seiner Geldbörse aufbewahren. Es gibt formschöne Visitenkartenetuis, die sehr edel wirken. Andere Länder, andere Sitten auch was den Umgang mit der Visitenkarte angeht, aber sowohl in Asien, wie auch in Europa ist es bei geschäftlichen Treffen üblich, dass in der Regel der „Ranghöchste“ zuerst eine Visitenkarte erhält, anschließend der Rangfolge nach alle anderen Anwesenden. Auch in Europa gilt dabei nach dem Empfang das bloße Wegstecken der Visitenkarte auch als unhöflich. Das Ablehnen oder das Liegenlassen von Visitenkarten gilt dabei auch in Europa als Fauxpas. Insbesondere in arabischen und afrikanischen Ländern muss man was Visitenkarten angeht besonders „vorsichtig“ sein bei deren Übergabe. Diese ist nämlich nur mit der rechten, der „reinen Hand“ zu tätigen. Die linke Hand hingegen gilt als unrein. Anders als in den USA und in Europa hat die Visitenkarte dabei in Asien, Arabien und Afrika heute eine noch viel wichtigere Bedeutung. Sie gilt gehört nach wie vor zur Etikette, während sie in Europa und den USA zum Werbemittel avanciert ist. |