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Die Existenzgründung wird von vielen Gründern zwar intensiv vorbereitet, aber die Frage nach der Eignung des Gründers oder der Gründer bleibt ein Tabu. Dabei ist die Beantwortung dieser Frage essentiell für den Erfolg bei der Existenzgründung.
Die Planung einer Existenzgründung ist kein einfaches Unterfangen.
Wochen und Monate können für die Vorbereitung ins Land ziehen. Viele
Stunden mit Recherchen und Überlegungen oder mit einer
Produktentwicklung und Kosten für Beratungen fallen oft im Vorfeld
einer Unternehmensgründung an. Dabei vergessen viele Gründer, dass die
Gründerperson eine bedeutsame Rolle spielt. Sind die Voraussetzungen
der gründenden Person nicht ideal für die geplante Existenzgründung,
wird es schwierig, zu einem Darlehen zu kommen. Investoren lassen sich
erst recht nicht auf Anfänger oder oberflächliche Alleskönner ein. So
manche Gründungsvorbereitung könnte effizienter von statten gehen, wenn
Gründer vorher prüfen würden, ob sie überhaupt die Richtigen für die
Umetzung der Gründungsplanung sind.
Doch welche Voraussetzungen
sind nun eigentlich wichtig für eine gelungene Existenzgründung?
Zusammenfassend lässt sich diese Frage wie folgt beantworten: Wenn die Existenzgründung
geeignet ist, die Erfahrungen und Kenntnisse und die Persönlichkeit des
Gründers intensiv zu nutzen, dann sind die Voraussetzungen erfüllt. Mit
anderen Worten: Wer nicht von sich behaupten kann, dass er seine
persönlichen Fähigkeiten und Stärken in grossem Ausmass für die
Existenzgründung einsetzt, bekommt voraussichtlich Schwierigkeiten.
Ein
wesentlicher Faktor bei der Existengründung sind beipsielsweise
Branchenkenntnisse und Führungserfahrung. Wer lange Zeit in einem
Restaurant als Koch gearbeitet hat, ist nicht zwangsläufig ein guter
Restaurantgründer. Wer allerdings in einem Restaurant in leitender
Funktion gearbeitet hat, steht da schon deutlich besser da. Es kommt im
weitern auch darauf an, wie tiefgehend die vorhandenen Kenntnisse sind;
eine Berufserfahrung von nur einem Jahr kann unter Umständen deutlich
zu wenig sein.
Um verschiedene Bereiche im Rahmen einer
Existenzgründung abdecken zu können, ist auch die Existenzgründung im
Team eine Überlegung wert. Ein Techniker mag hervorragende Ideen haben,
die betriebswirtschaftliche Seite ist aber auch sehr wichtig und sollte
dann von einem Mitgründer erledigt werden. Das ideale Gründungsteam
deckt alle notwendigen Kernkompetenzen ab, die für die geplante Existenzgründung
notwendig sind. Kenntnisse, die Gründer noch nicht haben, können sie
sich dann in Form von Gründercoachings anlernen. Gründercoachings
werden gefördert und von vielen Gründern aus falsche Eitelkeit und
Überschätzung der eigenen Fähigkeiten nicht in Anspruch genommen.
Letztlich ist es immer vorteilhafter, bei Banken oder Investoren mit
offenen Karten zu spielen und auch die Dinge, die man nicht kann,
offenzulegen. Wer das nicht tut, schneidet sich nur ins eigene Fleisch,
denn die Erwartungen von Banken und erst recht von Investoren sind hoch
und wenn sich herausstellt, dass der Gründer diese nicht erfüllen kann,
macht der Gründer sich damit keine Freunde.
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