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Kinder im Umgang mit Klassischer Musik |
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Geschrieben von Melanie Wander
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Monday, 16. February 2009 |
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Pädagogen fördern Kinder in Kindergarten und Schule im Umgang mit Musik. Auch Kinder kann man für klassische Musik begeistern.
Wie geht das? Ganz einfach. Kinder lieben Musik, sie lieben aber auch Geschichten und haben meist eine sehr große Phantasie. Methodisch-didaktisch bedeutet das, man kann entweder die klassische Musik einfach über einen Tonträger laufen lassen und die Kinder bewegen sich spontan bzw. gezielt zur Musik. Dieses unterstützt zudem den Aspekt der notwendigen Bewegung, die in den Bildungs- und Erziehungsplänen verankert ist. Lehrpläne an Grundschulen beispielsweise verlangen tägliche Bewegungszeit. Mit Musik macht das Bewegen aber doppelt so viel Spaß. Eine andere Alternative ist, die Kinder erzählen oder malen – beziehungsweise in der Grundschule schreiben -, was ihnen zu der gehörten Musik einfällt. Man wird staunen, welche Phantasien die Kleinen entwickeln. Selbst wenn sich der Komponist etwas anderes dabei gedacht hatte, die Kinderergebnisse sind oft überraschend gut. Das Positive bei beiden Vorgehensweisen ist: Es gibt dabei kein „richtig“ oder „falsch“. Egal ob Bewegung oder Phantasie in Form von Handlung bzw. Geschichte oder Situation, in beiden Fällen wird man erleben, dass die Kinder immer mehr Fortschritte machen. Fortschritte dahingehend, dass sie immer genauer hinhören können. Dabei entdecken sie ganz spielerisch, ob und wann die Musik laut oder leise ist, ob oder wann sie langsam oder schnell wird. Aber auch das Heraushören der verschiedenen Instrumente fällt den Kindern von Mal zu Mal leichter. Wenn man möchte, dass die Kinder kreativ sind, muss man es auch selbst sein. Als Lehrer bei der Auswahl und Gestaltung des Musikunterrichts, zuhause, die Eltern beim Vorlesen, miteinander Singen und musizieren. Stets nach dem Motto, immer selbst ein gutes Vorbild sein. |